Bondierte Nähfäden
Bondierte Nähfäden sind hochwertige Fäden, bei denen die einzelnen Fadenkomponenten durch eine spezielle Verklebung fixiert werden. Die Bondierung verhindert das Aufdrehen des Nähfadens beim Nähen und sorgt für eine gleichmäßige, stabile Naht – besonders wichtig bei Anwendungen mit hoher mechanischer Belastung.
Es gibt zwei Arten der Bondierung:
Innenbondierung:
Die Verklebung erfolgt im Inneren des Nähfadens und sorgt für eine dauerhafte Verbindung der Einzelfasern. Dies erhöht die Reißfestigkeit und verbessert die Nahtsicherheit.
Die Bondierung sitzt im Kern des Nähfadens und wird über die Hitze aktiviert.
Außenbondierung:
Die Verklebung erfolgt an der äußeren Oberfläche des Garns. Durch die Bondierung wird der Nähfaden vor der hohen Beanspruchung bei multidirektionalem Schnellnähen geschützt. Die Außenbondierung wirkt außerdem als Schutz vor Witterung, Feuchtigkeit und Schmutz. Dadurch behalten die Nähfäden auch unter anspruchsvollen Umweltbedingungen ihre mechanischen Eigenschaften und ermöglichen langlebige Nähte.
Durch das Eintauchen des Nähfadens in eine Bondiermasse bildet sich eine spezielle Klebeummantelung um den Nähfaden.